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4 Handlungsebenen erfolgreicher Schulentwicklung

4 Handlungsebenen erfolgreicher Schulentwicklung

Ganzheitliche Schulentwicklung: Vier zentrale Ebenen für Transformation

Eine erfolgreiche Transformation im Schulbereich basiert auf einer durchdachten Arbeit auf vier Ebenen. Diese Ebenen definieren wir als Kern der DNA einer Organisation:

  1. Governance der Veränderung: Die strategische Steuerung und Koordinierung des gesamten Prozesses.
  2. Strategie: Klärung der Ziele, um eine klare Ausrichtung zu schaffen.
  3. Struktur: Aufbauorganisation (Teamstrukturen) und Ablauforganisation (Prozesse), ergänzt durch transparente Rollen und Regeln.
  4. Kultur: Sichtbare und unsichtbare Verhaltensweisen in der Zusammenarbeit.

Transformation im Schulalltag meistern

Veränderungen in Schulen erfordern das Bewusstsein für tief verwurzelte Überzeugungen, die häufig als unsichtbare Grundannahmen oder Muster auftreten. Diese zu erkennen und bewusst zu hinterfragen, ist essenziell, um Raum für innovative Lernformen und eine neue Lernkultur zu schaffen.

Die digitale Transformation ist dabei ein wesentlicher Treiber. Unser Ansatz in der Schulentwicklung konzentriert sich auf die folgenden Dimensionen:

  • Strategische Führung: klare Governance und Steuerung des Prozesses.
  • Neugestaltung des Lernens: Förderung moderner, digitaler und partizipativer Lernmethoden.
  • Strukturen und Kultur: nachhaltige Veränderung der Zusammenarbeit im Kollegium.

Unser ganzheitlicher Ansatz für Schulen

Wir unterstützen Schulen bei der Umsetzung individueller und ganzheitlicher Entwicklungsprozesse. Diese basieren auf den vier beschriebenen Handlungsebenen und bieten auf jede Schule angepasste Formate. Mit einer Kombination aus digitalen Tools, praxisorientierten Ansätzen und strategischer Begleitung sorgen wir für effektive Schultransformationen.

Warum ist das wichtig?

In Zeiten des Wandels – geprägt durch digitale Herausforderungen, steigende Schülerzahlen und Fachkräftemangel – braucht es innovative Ansätze, um die Lernkultur zu modernisieren. Lassen Sie uns gemeinsam die Zukunft der Bildung gestalten!

Die beWirken-Architektur zur Begleitung von Schulentwicklungsprozessen

Um diese vier Handlungsebenen systematisch zu bearbeiten, haben wir eine Prozessarchitektur entwickelt, die den Veränderungsprozess in vier Phasen gliedert. So entsteht eine klare Matrix, die aufzeigt, welche Aspekte in welcher Phase besonders wichtig sind:

Diese Matrix dient als Orientierungsrahmen für die Gestaltung des Veränderungsprozesses. Sie macht deutlich, dass alle vier Handlungsebenen während des gesamten Prozesses relevant sind, aber in den verschiedenen Phasen unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt werden.

1. Ebene: Governance in der Schulentwicklung

Die Governance, also die strategische Steuerung und Koordinierung eines ganzheitlichen Veränderungsprozesses, ist ein zentraler Baustein moderner Schulentwicklung. Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Unterrichtsentwicklung zielt die Governance darauf ab, Veränderungsprozesse nachhaltig, partizipativ und strukturiert zu gestalten.

Eine effektive Governance setzt auf die Etablierung von partizipativen Steuerungsgruppen oder Gremien, in denen führende Akteure klare Rollen übernehmen. Hierbei wird besonderes Augenmerk auf die Planung der notwendigen Schritte und Ressourcen gelegt, um den Veränderungsprozess zu begleiten. Ein weiterer Erfolgsfaktor ist die Einführung neuer Formen der Zusammenarbeit und multiprofessioneller Teams, die bereits in frühen Phasen getestet und etabliert werden können.

Workshop zu Analyse & Prozess

Gute Schulentwicklung gestalten

Gemeinsam in kleiner Runde blicken wir auf eure Situation, evaluieren und analysieren die wichtigsten Veränderungsthemen und entwickeln konkrete nächste Schritte für euren Schulentwicklungsprozess.

  • Für Schulleitungsteams oder Steuergruppen
  • Voraussetzungen und Leitplanken für einen Schulentwicklungsprozess entwickeln
  • Tipps und Tricks für euren Prozess


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Klare Strukturen und professionelle Begleitung

Für eine erfolgreiche Governance sind klare Ansprechpartner*innen, definierte Entscheidungsprozesse und erprobte Methoden unerlässlich. Eine professionelle Begleitung des Veränderungsprozesses – etwa durch externe Beraterinnen oder interne Koordinatorinnen – stellt sicher, dass alle Beteiligten optimal eingebunden sind. Dies fördert nicht nur die Transparenz, sondern steigert auch die Akzeptanz des Prozesses.

Ein stringenter Zeitplan sowie regelmäßige Retrospektiven zur Evaluation sind essenziell, um den Fortschritt zu überprüfen und anzupassen. Diese agile Herangehensweise gewährleistet eine effektive Umsetzung, ohne die langfristigen Ziele aus den Augen zu verlieren. Governance bedeutet somit nicht nur Steuerung, sondern auch eine kontinuierliche Reflexion und Optimierung.

2. Ebene der Strategie

Die zweite Ebene der Schulentwicklung ist die Strategie. Sie umfasst die Entwicklung gemeinsamer Visionen und Ziele und die Steuerung durch klare Zielsetzungen und verbindliche Erwartungen. Viele Schulen verfügen über ein Schulleitbild oder eine Vision, doch fehlen oft konkrete, mittelfristige oder jahresbezogene Ziele, die eine strategische Ausrichtung ermöglichen. Dies liegt häufig an der bisherigen Steuerung des Schulsystems, das stärker auf Vorgaben und Handlungsrahmen setzt als auf Zielorientierung oder Kennzahlen.

Strategie als Hebel für Veränderungsprozesse

Hier liegt ein bedeutendes Potenzial: Ein fokussierter Veränderungsprozess ermöglicht es, Ressourcen zu priorisieren und zu bündeln. Gemeinsame Ziele schaffen Verbindlichkeit und treiben die Entwicklung voran. Der Kern eines ganzheitlichen Veränderungsprozesses ist es, bestehende strategische Elemente – wie ein Leitbild – zu überprüfen und eine gemeinsame Vision zu entwickeln. Diese Vision wird in einer konkreten Strategie verankert, die zunächst von der Schulleitung und anschließend partizipativ in der Schulgemeinschaft umgesetzt wird.

3. Ebene der inhaltlichen Entwicklung von Lernen

Auf der dritten Ebene der Transformation von Schule ist es wichtig, die Entwicklung, das Ausprobieren und die Einführung neuer Lernformen für den Lernkulturwandel, sowohl fachlich und pädagogisch als auch organisatorisch zu gestalten. Diese Ebene im Veränderungsprozess hat eine hohe Flexibilität in der inhaltlichen Ausgestaltung und daher auch in der Art, wie der Prozess der Entwicklung genau aussehen muss.

Wichtig ist, dass zwar im Sinne des freudvollen Verlernens und Lernens Experimente und Ausprobieren zu Beginn im Vordergrund stehen, es dann aber auch um gemeinsame verbindliche Umsetzungen und Einführungen geht, die durch gutes Projektmanagement begleitet werden. In dieser Ebene sind für Lehrende wie für Lernende auch die persönlichen Entwicklungsprozesse und das Ausprobieren neuer Rollen im Lernraum von großer Bedeutung.

In der Regel hilft es bereits, im Veränderungsprozess mit den Lernenden in einer neuen Verantwortung zu arbeiten und so auch den Wechsel im Lernraum vorzubereiten und sie in eine selbstwirksame Rolle zu bringen. In dieser Ebene ist, neben inspirierenden Formen der Lehrkräftefortbildung und Zusammenarbeit, auch strategische Personalentwicklung nötig, um die Kolleg*innen durch unterstützende Ausbildungen und Formate in neue Rollen zu bringen.

4. Ebene der Struktur und Kultur der Zusammenarbeit

Die vierte Ebene der Struktur und Kultur der Zusammenarbeit im Ansatz der Transformation von Schule ist besonders wichtig für die nachhaltige Wirksamkeit. Hier geht es darum, Veränderung fest in den Strukturen zu verankern und die richtigen Rahmenbedingungen für die in der Strategie und auf der inhaltlichen Ebene entwickelten Veränderungen zu schaffen.

Ziel ist es, in dieser Ebene immer Veränderungen langfristig abzubilden und das Verhalten der Personen in ihren Rollen auch durch veränderte Erwartungen und Leitplanken zu beeinflussen, um so neue Lernformen nicht vom Engagement Einzelner abhängig zu machen. Dass diese Ebene häufig unterschätzt wird, liegt auch daran, dass strukturelle Veränderungen in Aufbauorganisation (Prozesse) oder Ablauforganisation (Teamstrukturen) in Schule nicht einfach umzusetzen sind und bestimmte strukturelle Elemente, wie Anreiz- oder Vergütungssysteme, sowie bestimmte Rollenerwartungen durch die starke Steuerung des Schulsystems nur sehr beschränkt verändert werden können.

Zu den wichtigen Elementen der Struktur gehört aber auch die konkrete Ausdifferenzierung von Rollen in der Zusammenarbeit sowie die Gestaltung von Kommunikations- und Entscheidungsprozessen. Diese Aspekte können in der Regel in der einzelnen Schule mit hoher Eigenverantwortlichkeit verändert und den neuen Grundsätzen und Lernformen angepasst werden.

Fazit: Ganzheitliche Schulentwicklung braucht System und Begleitung

Die vier Handlungsebenen zeigen: Erfolgreiche Schulentwicklung ist ein komplexer Prozess, der systematische Arbeit auf verschiedenen Ebenen erfordert. Besonders wichtig ist dabei, nicht in einzelnen „Baustellen“ zu denken, sondern den Gesamtprozess im Blick zu behalten.

Wie du jetzt starten kannst:

1. Standortbestimmung durchführen

  • Nutze unser Starter-Paket S um eure aktuelle Situation zu reflektieren
2. Team mitnehmen
3. Inspiration & Praxisbeispiele
    • In unserem Buch UnLearn School findest du Good-Practice-Beispiele aus innovativen Schulen
    • Der beWirken Podcast gibt dir regelmäßig neue Impulse für deine Schulentwicklung
4. Professionelle Begleitung
    • Mit unserer Prozessbegleitung unterstützen wir dich langfristig auf allen vier Handlungsebenen
    • Unser erfahrenes Team begleitet dich mit unserem bewährten ganzheitlichen Ansatz

Du möchtest mehr über unseren Ansatz der Schulentwicklung erfahren? Kontaktiere uns – wir beraten dich gerne zu deiner individuellen Situation und den passenden nächsten Schritten.


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Prozessbegleitung

Intensive Begleitung eurer Schulentwicklung

Wir begleiten euch nachhaltig in eurem Prozess und unterstützen auf allen Ebenen der Veränderung mit passenden Angeboten.

  • Langfristige Begleitung und Unterstützung
  • Partizipativer Prozess mit unserem ganzheitlichen Ansatz der Schulentwicklung


Ganzheitliche Schulentwicklung

Autor: Björn Adam

Björn Adam ist Gründer und Co-Geschäftsführer von beWirken. Als gemeinnützige Bildungsorganisation setzen wir bei der Transformation von Schulen auf einen ganzheitlichen Veränderungsprozess, auf agile, projekthafte Schulentwicklung und erprobte Good-Practice-Ansätze, die helfen können, die individuellen Herausforderungen in einem partizipativen Prozess umzusetzen – für eine nachhaltige Veränderung von Schule. Mehr über unseren Ansatz der ganzheitlichen Schulentwicklung.

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