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Mutmacher Schule

Der Podcast zum Lernkulturwandel – für alle die Bildung neu denken wollen

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Mutmacher Schule – der Podcast zum Lernkulturwandel

Schule geht auch anders! Das zeigen wir in „Mutmacher Schule“, dem Podcast zum Lernkulturwandel – für alle, die Bildung neu denken wollen.
 
beWirken-Geschäftsführerin Judith Holle lädt Praktiker*innen aus Schule, Bildungsforschung, Schulverwaltung und Bildungspolitik zum Gespräch. Es geht um konkrete Wege, wie Veränderung in der Schule gelingen kann – authentisch, praxisnah und voller Inspiration. Wir schauen nicht nur darauf, was im Schulsystem schiefläuft, sondern zeigen, wie Transformation gelingt und wie Schule von morgen heute schon gelebt wird. Denn eine bessere Schule gibt es bereits, an vielen Orten, dank engagierter Menschen. Dieser Podcast macht Lust auf Veränderung – und Mut für den nächsten Schritt!
 
 
Für wen ist dieser Podcast?
Für Lehrkräfte, Eltern, Schulleitungen, Steuerungsgruppen und alle Bildungsakteure, die Lust auf zukunftsfähige Bildung haben.


Was erwartet dich?
Echte Geschichten aus der Schulpraxis, fundierte Einblicke in Bildungsforschung und konkrete Handlungsimpulse für deinen Schulalltag. Wir sprechen über das, was funktioniert, und geben dir Werkzeuge für deine eigene Transformationsreise mit.

Hör rein und lass dich motivieren – denn Schule geht auch anders!

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Staffel 2

14. Januar 2026
Wie du Schule veränderst, ohne auf andere zu warten: Mut zur Veränderung im eigenen Klassenzimmer – mit Leonie Feitenhansl (Kunstundstunde)
Gast: Leonie Feitenhansl, Lehrerin und Gründerin von Kunstundstunde
Host: Judith Holle, Geschäftsführerin beWirken

 

Das erwartet dich in dieser Episode: Wie du als einzelne Lehrkraft Veränderung anstoßen kannst – auch ohne große Schulkonzepte. Leonie zeigt, wie praxisnaher Lernkulturwandel im Klassenraum gelingt: vom Churer Modell über Raumgestaltung bis zu Alternativen zum Arbeitsblatt. Eine Episode über Mut, Selbstwirksamkeit und die Kraft kleiner Schritte.

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Kernthemen:

Was Schule verlernen sollte

  • Vom Misstrauen zum Vertrauen in Kinder, Lehrkräfte und Prozesse
  • Nicht alle müssen dasselbe zur gleichen Zeit können
  • Entwicklung ist wichtiger als Kontrolle

Das Churer Modell – 4 Säulen für Einzelkämpfer*innen

  1. Raumgestaltung: Weg vom frontalen Setting
  2. Inputs im Kreis: Alle in der ersten Reihe
  3. Freie Sitzplatzwahl: Kinder entscheiden nach Bedürfnis
  4. Differenzierte Lernangebote: Forscherheftchen statt Arbeitshefte

Struktur & Freiheit

  • Offenes Lernen braucht MEHR Struktur, nicht weniger
  • Graduierungssystem: Freiheit und Verantwortung zusammen denken
  • Klare Rahmen schaffen, innerhalb derer Kinder entscheiden können

Lücken im System nutzen

  • Es steht nirgendwo, wie Klassenräume aussehen müssen
  • Normalität hinterfragen: Wo ist Routine wichtiger als Sinn?
  • Klein anfangen: Was kann ich MORGEN verändern?

Alternativen zum Arbeitsblatt

  • Forscherheftchen: „Finde was heraus“ statt „Füll mich aus“
  • Entdeckerräume und Atelierarbeit
  • Fokus auf Prozess UND Produkt

Das Berufsbild neu denken

  • Von der Wissensvermittlerin zur Lernbegleitung
  • Coach, Mentorin, Beziehungsarbeiterin
  • Multiprofessionell vernetzen statt alles allein stemmen

Was macht Mut?

  • Es bewegt sich etwas – langsam, aber stetig
  • Immer mehr Lehrkräfte gestalten mit statt zu warten
  • Kinder fordern Veränderung selbstbewusst ein
  • Bildung wird öffentlich diskutiert
  • Wir sind nicht allein – Veränderung passiert jeden Tag!

Links:

Leonie Feitenhansl

  • Website: www.kunstundstunde.de
  • Instagram: @kunstundstunde
  • Workshops, Materialien & Impulse für Lehrkräfte

Churer Modell

  • Entwickelt von Reto Thöni (Schweiz)
  • Praxisnaher Fahrplan für Einzelkämpfer*innen

Inspiration

  • Alemannenschule (Graduierungssystem)
  • Deutscher Schulpreis-Schulen

Für wen ist diese Episode?

Lehrkräfte, die auch ohne große Schulkonzepte etwas verändern wollen, Einzelkämpfer*innen auf der Suche nach Selbstwirksamkeit und alle, die an die Kraft kleiner Schritte glauben.

Dein nächster Schritt:

  • Was kann ich MORGEN in meinem Klassenraum verändern?
  • Raum umgestalten: Einen Tisch umstellen, den Kreis ausprobieren
  • Normalität hinterfragen: Wo ist Routine wichtiger als Sinn?
  • Lücken nutzen statt Paragrafen suchen

#SeiDieVeränderung – denn Veränderung beginnt bei dir!

17. Dezember 2025
„Schule 2035: Warum wir konkrete Zukunftsbilder brauchen – mit Jöran Muuß-Merholz“
Gast: Jöran Muuß-Merholz
Host: Judith Holle, Geschäftsfüherin beWirken
 
Das erwartet dich in dieser Episode: 
Jöran Muuß-Merholz ist Diplom-Pädagoge, Erziehungswissenschaftler und Co-Geschäftsführer der Agentur J&K – Jöran und Konsorten. Er ist Mitinitiator von Open Educational Resources, war am Projekt „Archiv der Zukunft“ beteiligt und hat zahlreiche Bücher zur Transformation von Schule veröffentlicht. In seinem aktuellen Buch „Schule 2035 – Lernen nach Digitalisierung und KI“ entwirft er fünf konkrete Zukunftsszenarien für Schule – bewusst mit „Dornen“ versehen, die zum eigenen Nachdenken anregen.
Diese Folge zeigt eindrucksvoll, warum Schule es besonders schwer mit der Zukunft hat und warum wir über schwammige Visionen hinaus konkrete Zukunftsbilder brauchen, um echte Transformation anzustoßen.
 
 
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Kernthema

Konkrete Zukunftsbilder statt Pseudokonsens – warum Schule 2035 in fünf sehr unterschiedlichen Szenarien denkbar ist.

 

Grundlagen

● Pseudokonsens in der Bildungsdebatte: Alle sind sich einig, dass Schule sich ändern muss – aber sobald es konkret wird, zerbricht der Konsens.

● Schule und Zukunft: Schule wurde erfunden, um Bewährtes weiterzugeben – nicht, um Zukunft mitzugestalten. Das macht Transformation besonders schwierig.
● Schwammige Begriffe: „Zeitgemäße Bildung“, „21. Jahrhundert“, „Future Skills“ – alles Begriffe, die nur sagen „anders als vorher“, aber keine positive Vision beschreiben.
● Zehn-Jahres-Horizont: 2035 ist nah genug, um handlungsfähig zu bleiben, und weit genug, um echte Veränderung zu denken.
 
Die fünf Schulen der Zukunft
  • Lisa-Rosa-Reformschule: Global vernetzte Weltverbesserer*innen, die selbstorganisiert und projektbasiert an „großen Menschheitsaufgaben“ arbeiten – Projektarbeit, Lernbüro, SDGs, internationale Vernetzung.
  • Manfred-Spitzer-Lyzeum: Bewusst digital-freie Zone als Antithese zur Digitalisierung – Fokus auf Tradition, klassische Bildungsinhalte, Handwerk, Naturerfahrungen, Werkstätten und Garten.
  • LIDA-Schulen: KI-gesteuerte Lernfabrik, in der adaptive Algorithmen den Lernprozess für jeden Einzelnen maßschneidern – Effizienz über menschliche Interaktion, bessere Basiskompetenzen, schönste Räume, glückliche Schüler*innen.
  • UnSchule: Radikal freiheitliche Schule in einem alten Einkaufszentrum – oberstes Ziel: angeborene Lernfreude erhalten, Motto: „Lern doch, was du willst!“ KI-Assistenzen ermöglichen sofort passgenaue Lernangebote.
  • Pallas Athene Schulen: Globales Netzwerk – Schüler*innen arbeiten vor Ort in Lerngemeinschaften zusammen, werden aber online von den besten Lehrkräften der Welt unterrichtet. Verbindung globaler Vernetzung mit lokaler Gemeinschaft.
Dornen statt Zustimmung
● Alle fünf Schulen sind bewusst mit „Dornen“ versehen – man bleibt dran hängen, wird angestachelt, selbst Zukunftsbilder zu malen.
● Keine der Schulen ist die „richtige“ – alle haben Potenziale und Herausforderungen.
● Alle Akteur*innen wollen das Beste für die Kinder – unterschiedliche Wege, gleiche gute Absicht.
 
Herausforderungen der Transformation
● Einzelkämpfertum verlernen: Zusammenarbeit muss zum Standard werden, nicht zur Ausnahme zwischen Tür und Angel.
● Pädagogische Freiheit neu denken: Die individuelle pädagogische Freiheit ist ein hoher Wert – aber bei Digitalisierung und KI stößt sie an Grenzen.
● Vom Pseudokonsens zum konkreten Bild: Wir brauchen Verständigung darüber, wie das „Andere“ wirklich aussehen soll.
● Möglichkeitenraum kennenlernen: Es hilft, zu sehen, wie groß das Spielfeld für die nächsten zehn Jahre ist.
 
Systemische Erkenntnisse
● Krise als Katalysator: Jede Schule, die den Deutschen Schulpreis bekommen hat, war zehn Jahre vorher in einer großen Krise – fast wie ein Naturgesetz.
● Vielfalt reicht nicht: „Jede Schule soll ihren eigenen Weg gehen“ klingt gut – aber im ländlichen Raum mit nur einer Schule vor Ort hilft das nicht weiter.
● Verbindlichkeit im Prozess: Ein klarer Zukunftsplan (z. B. 5-Jahres-Plan) hilft, nicht ständig Grundsatzfragen neu zu diskutieren.
● Konstruktive Ungeduld: Der Kreis dreht sich nicht mehr nur – er hebt sich spiralförmig. An mehr Fronten gibt es Konsens: „So geht es nicht weiter.“
 
Praxisimpulse
● Zukunftsbilder konkret machen: Nicht bei schwammigen Worten wie „Potenzialentfaltung“ stehen bleiben – konkret werden, auch wenn es hakelig wird.
● Methoden kennenlernen: Im Buch gibt es Steckbriefe zu zehn Methoden für Zukunftsarbeit – als Landkarte, nicht als fertiges Rezept.
● In größere Prozesse einbetten: Zukunftsarbeit braucht mehr als einen pädagogischen Tag – sie muss Teil eines verzahnten Schulentwicklungsprozesses sein.
● Transfer-Workshops nutzen: „Die kochen auch nur mit Wasser“ – es ist wertvoll zu sehen, wie andere das „Kochen“ konkret umsetzen.
 
 
Buchtipp
„Schule 2035 – Lernen nach Digitalisierung und KI“ von Jöran Muuß-Merholz
 
Für wen ist diese Folge?
Für Lehrkräfte, Schulleitungen, Steuerungsgruppen, Schulentwickler*innen und alle, die konkrete Zukunftsbilder für Schule entwickeln wollen – jenseits von Pseudokonsens und schwammigen Visionen.
19. November 2025
„Warum Selbstregulation den Unterschied macht – und Gesundheit wichtiger ist als Wissen“
Gast: Prof. Dr. Ferdinand Stebner, Professor für Erziehungswissenschaft 
Host: Judith Holle, Geschäftsführerin beWirken
 
Das erwartet dich in dieser Episode: Prof. Dr. Ferdinand Stebner ist Professor für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Pädagogische Diagnostik und Beratung an der Universität Osnabrück. Er forscht intensiv zum selbstregulierten Lernen, multimedialem Lernen und der Cognitive Load Theory. Ein besonderes Anliegen ist ihm die Verbindung von Gesundheit und Lernen – nach seinem Motto: Gesundheit ist wichtiger als Wissen
Diese Folge zeigt eindrucksvoll, wie eng Lernen und Gesundheit miteinander verknüpft sind und warum Selbstregulationskompetenzen eine Schlüsselrolle für die Zukunft der Bildung spielen.
 
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Kernthema

Selbstreguliertes Lernen als Schlüssel für Gesundheit und Bildungserfolg.

 

Grundlagen

  • Selbstorganisation/Selbststeuerung: Gestaltung des äußeren Lernumfelds (Raum, Materialien, Personen).
  • Selbstreguliertes Lernen: Regulation innerer Prozesse (Motivation, Emotionen, Anstrengung, Strategien).
  • Metakognition als Basis: „Denken über das eigene Denken“.
 

Gesundheit und Lernen – zwei Wirkungspfade

  • Direkt: Bessere Selbstregulation fördert gesunde Gewohnheiten (Bewegung, Schlaf, Stressmanagement, weniger Prokrastination).
  • Indirekt: Ermöglicht offene, bedürfnisorientierte Lernkonzepte, die das Wohlbefinden stärken.
 

Herausforderungen offener Lernkonzepte

  • Profitieren häufig Lernende mit bereits ausgeprägter Selbstregulation.
  • Risiko der Benachteiligung von Kindern, die mehr Unterstützung brauchen.
  • Notwendig: Adaptive Förderung statt „One-Size-Fits-All“.
 

Systemische Erkenntnisse

  • „Wenn das pädagogische Personal gestresst ist, werden auch die Kinder gestresst sein.“
  • Selbstregulation muss systematisch gefördert werden – aktuell zu wenig verankert.
  • Lehramtsausbildung: Lücken bei Selbstregulationskompetenzen.
  • Spannungsfeld: Individuelle Förderung vs. standardisierte Prüfungen.
 

Forschungsansatz & Wissenschaftskommunikation

  • Bedeutung experimenteller Feldforschung in Schulen für belastbare, kausale Aussagen.
  • Film zur psychischen Gesundheit in Schule als Herzensprojekt und Appell an Politik.
 

Weiterführende Links
Personen & Institutionen

 

Forschung & Projekte

 

Wissenschaftskommunikation

 

Lernressourcen

 

Wichtige Studien & Stellungnahmen

 

Modelle & Konzepte

  • Churer Modell: Unterricht mit Binnendifferenzierung und Lernlandschaften
  • Cognitive Load Theory (John Sweller): Kognitive Belastung im Lernprozess
  • Ko-Regulation: Gemeinsame Regulation von Lernprozessen in Gruppen
 

Für wen?
Lehrkräfte, Schulleitungen, Steuerungsgruppen, Eltern und alle Bildungsakteur*innen, die Lernen und Gesundheit zusammendenken.

 

Photocredit: Elena Scholz, Uni Osnabrück

14. Oktober 2025
„Hybride Bildung aus Schüler*innenperspektive: Warum Schule das Frontalunterricht-Monopol verlernen muss“
Gast: Jonathan Bork, 13 Jahre, Bildungsaktivist und Beiratsmitglied beWirken  
Host: Judith Holle, Geschäftsführerin beWirken
 
Das erwartet dich in dieser Episode:
Ein außergewöhnliches Gespräch mit einem der jüngsten Bildungsreformer*innen Deutschlands: Jonathan Bork hat mit 13 Jahren ein umfassendes Konzept für hybride Bildung entwickelt und führt bereits Gespräche mit Bildungspolitiker*innen. Eine inspirierende Episode über Mut, Veränderung und die Kraft der Schüler*innenperspektive.
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Kernthema: Hybride Bildung als Zukunftsmodell
  • Flexibilisierung des Unterrichts: Nicht jede*r Schüler*in muss jede Stunde im Klassenraum sein
  • Quartalsweise Wahlmöglichkeiten für Schüler*innen in Absprache mit Eltern und Lehrkräften
  • Ein Drittel bis die Hälfte der Stunden bleiben verpflichtend in Präsenz
  • Kombination von Präsenzunterricht mit Selbstlernmodellen
Study Halls: Lernen jenseits des Klassenzimmers
  • Chancengerechtigkeit durch flexible Lernorte auf dem Schulgelände
  • Zentrale Ausgabe digitaler Endgeräte (finanziert durch DigitalPakt II)
  • Gruppenarbeit und gemeinsames Lernen auch außerhalb des Klassenraums
  • Lösung für Schüler*innen ohne optimale Lernbedingungen zu Hause
Individualisierung und Entlastung
  • Beispiel Fritz & Anton: Stärken nutzen, Schwächen gezielt unterstützen
  • Lehrkräfte können sich auf weniger Kinder gleichzeitig fokussieren
  • Teamanwesenheitsstunden für gemeinsames Lernen und mündliche Beteiligung
  • Quartalsweise Kurzgespräche zur Anpassung des Modells
Digitale Kompetenzen und Zukunftsfähigkeiten
  • Online-Lernplattformen für kontinuierlichen Materialzugang
  • Fake News erkennen und Informationen verifizieren lernen
  • Recherchefähigkeiten als Vorbereitung auf Studium und Beruf
  • Selbstlernkompetenz als lebenslange Schlüsselqualifikation
Praxis und Verbreitung
  • Bereits umgesetzt: Berlin (Pilotprojekt), NRW (Berufsschulen), Brandenburg
  • Weitere Bundesländer in Vorbereitung: Bremen, Schleswig-Holstein, Hessen
  • Beispielschulen: Projektschule Berlin, Heinz-Brandt-Schule, Alemannschule Baden-Württemberg
Partizipation und Zusammenarbeit
  • Schüler*innenstimmen stärker in Schulentwicklung einbeziehen
  • Politik, Stiftungen und Bildungsakteur*innen als Partner, nicht als Gegner
  • Vertrauen zwischen Lehrkräften und Schüler*innen als Grundvoraussetzun
  • Gemeinsames Ziel: Bildung besser machen
Für wen ist diese Episode:
Schüler*innen, Eltern, Lehrkräfte, Schulleitungen, Bildungspolitiker*innen und alle, die Schule partizipativ und zukunftsorientiert gestalten möchten.
 
Weiterführende Links:
Nächste Episode:
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Call-to-Action:
Fragt eure Schüler*innen: Wie stellt ihr euch Schule vor? Was sind eure Ideen für Veränderung? Nur so schaffen wir partizipative Schulentwicklung! 
18. September 2025
„Vom Unterrichten zur Lernbegleitung: Rollenwandel an der Heinz-Brandt-Schule“
Zu Gast: Miriam Pech, Schulleiterin der Heinz-Brandt-Schule Berlin
Host: Judith Holle, Geschäftsführerin beWirken
 
Das erwartet dich in dieser Episode:
In der ersten Folge unserer neuen Staffel sprechen wir mit Miriam Pech über den fundamentalen Wandel des Lehrerberufs und wie aus einer ehemaligen „Brennpunktschule“ eine Leuchtturmschule wurde. Ein inspirierendes Gespräch über Mut, Geduld und die Kraft systemischer Veränderung.
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Kernthema: Rollenwandel der Lehrkraft
  • Von „Lehrseits“ zu „Lernseits“: Der Paradigmenwechsel im Bildungsverständnis
  • Lernbegleitung als logische Konsequenz demokratischer Schulentwicklung  
  • Persönliche Transformation: Vom impulsiven Handeln zur geduldigen Begleitung
Praxiseinblicke Heinz Brandschule:
  • Lernbüros: 14 Jahre Erfahrung mit selbstorganisiertem, differenziertem Lernen
  • Digi-Di/Do: Projektlernen zu Nachhaltigkeit und Digitalisierung
  • Peer-Learning: Schüler unterrichten Schüler (Bühnentechnik-Beispiel)
  • Herausforderungen: Jakobsweg als Persönlichkeitsentwicklung
Transformation einer Schule:
  • Vom „Auffangbecken“ zur Leuchtturmschule: Der steinige aber lohnende Weg
  • „Rhythm is It“ als Initialzündung für Selbstvertrauen und Schulentwicklung
  • Reform von innen: Freiräume nutzen für „Pro-Kind-Projekte“
Teamschule und Strukturwandel:
  • Jahrgangsteams als „Schulen in der Schule“
  • Geteilte Schulleitung mit echter Partizipation
  • Schüler in Leitungsverantwortung – wie das konkret funktioniert
  • Feste Teamzeiten als unverzichtbare Grundvoraussetzung
Personalentwicklung für Lernbegleitung:
  • Warum Hospitationen wichtiger sind als Nachmittagsfortbildungen
  • Individuelle Fortbildungsfinanzierung als Investition
  • „Trial and Error“ als Entwicklungsprinzip
  • Vom Einzelnen zur Gemeinschaft: Wie Begeisterung ansteckt
 
Weiterführende Links:
 
Für wen ist diese Episode:  
Schulleitungen, Lehrkräfte, Steuerungsgruppen, Eltern und alle Bildungsakteure, die mutigen Lernkulturwandel gestalten möchten.
 
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Staffel 1

Bildungs­themen

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